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Ich hasse mein Leben – was kann ich tun?

Ich hasse mein Leben

Für immer mehr Menschen wird der Alltag zur Belastungsprobe. Ein schlecht bezahlter Job, kaum soziale Kontakte und der Kontakt zur Familie ist auch nicht der Beste. Viele Leute hassen ihr Leben, den gleichen Trott, der nur schlechte Nachrichten und kaum Lebensqualität mit sich bringt. Doch man kann sein Leben verändern und so verbessern, dass man wieder mehr Freude empfindet und sein Leben genießen kann. Wie das geht? Das erklären wir hier:

Für immer mehr Menschen wird der Alltag zur Belastungsprobe. Ein schlecht bezahlter Job, kaum soziale Kontakte und der Kontakt zur Familie ist auch nicht der Beste. Viele Leute hassen ihr Leben, den gleichen Trott, der nur schlechte Nachrichten und kaum Lebensqualität mit sich bringt. Doch man kann sein Leben verändern und so verbessern, dass man wieder mehr Freude empfindet und sein Leben genießen kann. Wie das geht? Das erklären wir hier:

Das eigene Leben analysieren: Was ist schlecht?

Wer von sich selbst sagt, dass er sein Leben hasst, der sollte zunächst einmal überlegen, was genau so schlecht ist. Für viele ist der Alltag im Beruf ein wahrer Alptraum. Endlose Schichten, viel zu wenig Gehalt oder sogar Mobbing am Arbeitsplatz können das Leben tatsächlich zur Hölle machen. Oder aber liegt es an mangelnden Sozialen Kontakten, vielleicht sogar am Singledasein? Der Mensch ist ein soziales Wesen, für das der regelmäßige Kontakt zu anderen Menschen lebenswichtig ist. Ist ein Mensch von Anderen isoliert, kann dies die Lebensfreude enorm beeinträchtigen und sogar zu Depressionen führen.

Veränderungen herbeiführen

Zunächst ist es also von großer Bedeutung, zu erkennen, welche Bereiche des eigenen Lebens zu solchen Gefühlen leiten. Hat man dies erkannt, kann die Veränderung beginnen. Ein neuer Job, eine ehrenamtliche Tätigkeit oder die Ausübung eines Hobbys in einem Verein sorgen für (neue) soziale Kontakte, die mehr Lebensfreude bringen. Wer sein Leben hasst, ist leider selbst dafür verantwortlich, die ersten Schritte zu tun, um eine positive Veränderung herbeizuführen.

Mit kleinen Schritten kann man großes Bewirken. Wer in seiner Abteilung unzufrieden ist, muss nicht sofort eine neue Firma suchen, sondern kann mit dem Vorgesetzten versuchen, sich in eine andere Abteilung versetzen zu lassen. Oder aber man ist in seinem Beruf völlig unzufrieden, so kann man ebenso versuchen, mit Hilfe der Agentur für Arbeit eine Umschulung zu beginnen. Es gibt viele Möglichkeiten, aus dem ungeliebten Job auszusteigen und noch einmal völlig neu anzufangen. Auch wenn die ersten Schritte beschwerlich sind, kann die berufliche Veränderung sich stark positiv auf das Lebensgefühl auswirken.

Sport treiben

Wer sein Leben immer nur Grau in Grau sieht, sollte dem Gefühlstief mit mehr Bewegung entgegentreten. Wer sich regelmäßig bewegt, kann durch die Aktivität die Ausschüttung der sogenannten Glückshormone Serotonin, Endorphin und Dopamin anregen. Nicht nur bei einem Marathon wird nach dem Lauf ein wahrer Hormoncocktail ausgeschüttet, der uns glücklich macht.

Dazu muss man nicht unbedingt zum Jogger werden, der regelmäßig stundenlang läuft, es reicht auch aus, wenn man täglich einen Spaziergang macht oder eine andere Sportart findet, die die Lebensqualität wieder in den Alltag zurückholt. Regelmäßige Bewegung hält nicht nur den Körper fit und schlank, sondern kann auch die Psyche positiv beeinflussen. Der Effekt wird noch verstärkt, wenn man die Bewegung an der frischen Luft ausführt. Ein täglicher Spaziergang, regelmäßig schwimmen gehen oder im Verein Sport treiben, schon kann die Produktion der Glückshormone dauerhaft auf Hochtouren laufen.

Sich an den kleinen Dingen des Leben erfreuen

Der Luxusurlaub, das Traumauto oder die Liebe des Lebens, diese Ziele haben viele Menschen. Doch nicht jeder kann sie erreichen. Um sein Leben wieder zu mögen, muss man lernen, sich auch mit kleinen Glücksmomenten zufrieden zu geben. Ein Kurzurlaub oder ein schöner Gebrauchtwagen sind ebenfalls ein Privileg, dass nicht jeder hat. Wer sich an den kleinen Dingen im Leben erfreuen kann, braucht sein Leben nicht zu hassen und geht glücklicher durch sein Leben. Eine Stück Kuchen in dem schönen Cafe in der Stadt, die ersten Blumen im Frühling, all das kann unser psychisches Wohlbefinden anheben.

Der Psychologe kann helfen

Sieht man sein eigenes Leben nur in schwarz und hasst es, in diesem Leben „gefangen“ zu sein, sollte man dringlich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Bevor die Depression übermächtig wird, sollte man sich rechtzeitig mit dem behandelnden Hausarzt in Verbindung setzen und diesen von seinem dunklen Gefühlen unterrichten. Mit der Überweisung zum Spezialisten ist der erste Schritt in Richtung mehr psychisches Wohlbefinden getan.

Der Psychologe kann schnell herausfinden, warum der Patient sein Leben hasst und welche Form der Behandlung in Frage kommt, um dem psychisch Erkrankten wieder mehr Lebensfreude zu erschaffen. Dies geschieht meist durch eine Psychotherapie Mit der Verschreibung von Medikamenten kann man auch kurzfristig helfen, das Leben wieder in fröhlichen Farben zu sehen. Doch keine Angst, das bedeutet nicht, dass man sein Leben lang Antidepressive zu sich nehmen muss. Ist die Lebensfreude zurückgekehrt, kann die Gabe der Medikamente aufhören.

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