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Lohnt es sich 2-3 Stunden zu schlafen oder lieber gar nicht?

Lohnt es sich 2-3 Stunden zu schlafen

Sie haben diese Situation bestimmt schon einmal erlebt. Entweder gehen sie zu spät ins Bett und müssen früh aufstehen oder Sie können abends einfach nicht einschlafen und wühlen sich im Bett herum. Meist bleiben einem dann nur noch wenige Stunden, bis auch schon der Wecker klingelt. Und ob man überhaupt einschlafen wird, bleibt abzuwarten. Viele Menschen fragen sich dann, ob es sich überhaupt lohnt, für zwei oder drei Stunden zu schlafen. Oder sollte man doch lieber die Nacht durchmachen?

In diesem Artikel wird auf diese Frage eingegangen und darauf, was Schlafmangel für Folgen auf ihren Körper haben kann. Dazu wird es noch einige Tipps geben, die Ihnen beim Einschlafen helfen sollen.

Versuchen oder lieber lassen?

Einige Menschen tendieren dazu, lieber eine Nacht durchzumachen, als sich etwas Schlaf zu gönnen. Das Gefühl der Müdigkeit geht jedoch nicht einfach so weg, sobald der nächste Tag anbricht. Es ist in allen Fällen ratsam, mindestens 90 Minuten zu schlafen. Dadurch sind Sie zwar nur minimal fitter, aber ihr Körper konnte sich zumindest in Teilen erholen. Daher sind zwei bis drei Stunden Schlaf die bessere Lösung, als gar nicht zu schlafen.

Auch ihr interner Biorhythmus wird es Ihnen danken. Dieser richtet sich nach ihrem Tagesrhythmus und bestimmt, wann ihr Körper auf natürliche Art und Weise müde wird. Wird dieser Rhythmus durch eine durchgemachte Nacht gestört, kann es schwierig sein, ihn wieder ins Gleichgewicht zu rücken. Dies kommt vor allem bei einer Diskrepanz der Schlafzeiten zustande. Immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen hat daher immense Vorteile für Ihren Körper.

Längerfristiger Schlafmangel

Wer länger auf einen gesunden und ausgewogenen Schlaf verzichtet, muss auch mit den Konsequenzen rechnen. Die meisten Menschen sind 16 Stunden am Tag wach und schlafen demnach bis zu acht Stunden. Einige kommen auch mit nur sechs Stunden Schlaf aus. Dies ist von Person zu Person abhängig. Verlängert man jedoch seine Wachphase, baut die Leistungsfähigkeit rasant ab. Dieser Zustand ist vergleichbar mit dem Alkoholkonsum. Die Konzentration wird schwächer, die geistige Auffassung lässt nach und Ihre Reaktionszeit wird langsamer. Ist der Schlafmangel nur eine Ausnahme, werden diese Symptome durch den nächsten längeren Schlaf wieder verschwinden.

ei Tagen oder auch Wochen ohne richtigen Schlaf hat dies jedoch noch schlimmere Folgen. Dazu zählt der allgemeine Abbau des Immunsystems, Depression und Angstzustände. Achten Sie deshalb genau darauf, dass ihr Körper sich in aller Ruhe erholen kann.

Einschlafhilfen

Sollte es Ihnen schwer fallen einzuschlafen, beachten Sie ein paar nützliche Hinweise. In unserer heutigen Welt sind wir oft von digitalen Bildschirmen umgeben. Diese wirken sich jedoch negativ auf unseren Schlaf aus. Nutzen Sie ihr Smartphone, Laptop oder ihren Fernseher am besten nicht im Bett, bevor sie einschlafen wollen. Das Licht der Geräte wird Sie nur wachhalten.

Ein kühler Raum und eine angenehme Schlafumgebung tragen maßgeblich zu einem guten Schlaf bei. Natürlich müssen Sie sich am wohlsten fühlen, aber die meisten Menschen schlafen bei einer niedrigeren Raumtemperatur besser ein. Diese liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Versuchen Sie auch, störenden Lärm oder Licht zu vermeiden. Zur Not können Sie Ohrenstöpsel oder eine Schlafmaske benutzen. Dies hilft vielen, die Außenwelt besser auszublenden.
Einige Menschen finden es hilfreich, vor dem Einschlafen zu lesen oder Musik zu hören. Finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert. Beides kann ihren Schlaf fördern. Vermeiden Sie aber auch hier zu helle technische Geräte. Ein E-Reader ist zum Beispiel eine gute Wahl und bietet Ihnen ein angenehmes Licht für den abendlichen Genuss eines Buches.

Vermeiden Sie auch aufputschende Getränke vor dem Schlafengehen, wie etwa Kaffee oder Energydrinks. Zudem sollten Sie nicht allzu viel trinken, da sich sonst ihre Blase zu oft melden könnte. Auch aufs Essen sollten Sie vor dem Schlafen verzichten, da dies Ihre Verdauung anregt und den Körper vom Schlafen abhält.

Fazit

Ausreichend Schlaf ist wichtig für unseren Körper. Eine kurzfristige Unterbrechung des Biorhythmus ist zwar nicht direkt schädlich, kann aber auf längere Sicht große Folgen mit sich bringen. Achten Sie deshalb auf ihren Schlafrhythmus und nehmen Sie selbst wenige Stunden Schlaf in Kauf, anstatt eine Nacht durchzumachen. Ihr Körper wird es Ihnen auf jeden Fall danken.

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