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Spiele zu zweit zu Hause ohne Material – Ideen & Tipps

  • by Anatoli Bauer
Spiele zu zweit zu Hause ohne Material

Für einen geselligen und lustigen Spieleabend bedarf es nicht zwangsläufig eines Brett- beziehungsweise Kartenspiels, das erst diverse Vorbereitungszeit durch Aufbauen, Verteilen von Zubehör und Mischen von Karten oder anderen Accessoires benötigt. Insbesondere die Spontanität und Ungezwungenheit der Umgebung machen Spiele ohne spezielles Material faszinierend.

Die hier vorgestellten Gesellschaftsspiele für zwei Personen eignen sich beispielsweise für den spontanen Besuch, geplanten Spieleabend oder zum Auflockern des Dates. Dabei ist die Umgebung nebensächlich, so dass die Spielrunden zum Beispiel im Park, Auto, Hotel und jedem beliebigen anderen Ort gleichermaßen durchführbar sind.

Kinderspiele ohne Material

Naturgemäß haben Kinder nicht viel Geduld. Dies macht sich insbesondere beim Warten auf das Essen zu Hause beziehungsweise im Restaurant, auf langen Reisen oder während des Einkaufens bemerkbar. Um die Kleinen im Schach zu halten eignen sich die folgenden Spiele.

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Ein wahrer Klassiker der Kinderspiele, das schnell erklärt und somit bereits für Kindergartenkinder geeignet ist. Der erste Spieler sucht sich in der Umgebung einen sichtbaren Gegenstand und sagt dann „Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist …“, gefolgt von der Farbe des Objekts. Nun versucht der andere, es zu erraten. Ist die Lösung richtig, wird gewechselt.

Ich packe meinen Koffer

Bei diesem Familienspiel beginnt der erste mit „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ und ergänzt den Satz mit einem Gegenstand. Dieser muss nicht zwangsläufig sinnvoll sein oder in den Reisekoffer passen. Der andere Spieler wiederholt daraufhin den kompletten Spruch, inklusive dem Gepäckstück und fügt ein neues dazu. Dies setzt sich weiter fort, so dass der imaginäre Koffer immer größer wird, bis einer einen Gegenstand vergisst, einen falschen nennt oder die richtige Reihenfolge nicht einhält.

Erwachsenenspiele ohne Material

Spiele sind nicht nur Kindern vorbehalten. Sie bringen selbst bei Erwachsenen Spaß, und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen.

Ich hab noch nie

Dieses Partyspiel eignet sich ebenso für zwei Spieler, die mehr übereinander erfahren wollen. Dabei beginnt der Erste mit „Ich hab (bin) noch nie …“ und fügt eine entsprechende Aussage hinzu, beispielsweise „… Motorrad gefahren.“ Anschließend ist der Nächste dran. Um es etwas interessanter zu machen, können sich die Beteiligten absprechen, dass der nachfolgende Spieler sagen muss, ob er das zuvor Gesagte ebenfalls noch nicht getan hat, bevor eine neue Sache genannt wird.

Würdest Du eher …?

Hier lernen sich nicht nur Frischverliebte, sondern ebenso langjährige Freunde noch besser kennen. Abwechselnd stellen sich die beiden Spieler die Frage „Würdest Du eher …“, gefolgt von zwei Alternativen, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. So kann die Wahl beispielsweise zwischen „von einer 20 m hohen Klippe springen oder auf einer Hängebrücke über eine 50 m tiefe Schlucht gehen?“ lauten.

Wer bin ich?

Die Spieler suchen sich jeweils eine prominente Persönlichkeit aus, zum Beispiel Sänger*in oder Schauspieler*in, ohne diese zu verraten. Nun stellen sich die beiden abwechselnd geschlossenen Fragen, auf die der andere nur mit „Ja“ und „Nein“ antworten kann, um die Identität des Gegenübers zu erraten.

Spiele ohne spezielles Material

Diverse Brett- und Kartenspiele sind nur mit Zubehör spielbar, das ausschließlich hierfür produziert ist. Dazu gehören zum Beispiel „Monopoly“ (Häuser, Hotels, Besitzkarten, Spielfiguren, usw.), „Die Siedler von Catan“ (Siedlung, Stadt, Straßen, Spielbrettteile, Ressourcenkarten, usw.) und unzählige Karten-Quartetts. Ohne das gesamte Spielmaterial sind diese oft nicht spielbar.

Im Gegensatz dazu gibt es unterhaltsame Spiele, die zwar nicht vollständig ohne Zubehör auskommen, dieses allerdings in jedem Haushalt vorhanden ist.

Stadt, Land, Fluss

Selbst zu zweit bringt dieser Klassiker Vergnügen, bei dem lediglich jeder ein Blatt Papier und einen Stift benötigt. Der Bogen wird in Spalten unterteilt, der jeweils eine Kategorie zugeordnet wird. Beispielsweise lauten diese Stadt, Land, Fluss, Tier, Vorname, Beruf, Prominente, Filme, Gesellschaftsspiele und Lebensmittel. Ein Spieler beginnt auf ein Zeichen stumm das Alphabet aufzusagen, bis der andere „Stopp“ sagt. Der aktuelle Buchstabe wird laut genannt. Nun beginnen beide zu jeder Gruppe etwas Passendes zu finden, das mit diesem anfängt. Sobald einer in allen Kategorien Notizen gemacht hat, ruft er „Stopp“ und der andere hört auf schreiben. Dann werden die Antworten verglichen. Stimmen diese überein, bekommen beide 5 Punkte, bei unterschiedlichen jeder 10 und falls der Gegenüber nichts geschrieben hat, werden 20 Punkte vergeben.

Schiffe versenken

Jeder erhält ein kariertes Blatt Papier und einen Stift. Dann wird jeweils ein Bereich von 10 x 10 Kästchen markiert, der waagerecht mit 1 bis 10 und senkrecht mit „A“ bis „J“ gekennzeichnet wird. Beide Spieler verteilen im geheimen vier 2 Kästchen lange, drei 3 Kästchen lange, zwei 4 Kästchen lange und ein 5 Kästchen langes Schiff. Diese dürfen jedoch nur horizontal und vertikal verteilt werden. Ein Spieler beginnt mit der Nennung einer Position, indem er den Buchstaben der Reihe und die Zahl der Spalte nennt, zum Beispiel „A1“. Befindet sich dort beim Gegenüber ein Schiff oder ein Teil dessen, muss er „Treffer“ sagen. Wurden alle Schiffsteile bereits getroffenen, sagt man „Versenkt“. Dann hat der Spieler einen weiteren Schuss frei. Ist an der Position kein Schiff, ruft der Mitspieler „Vorbei“ und er darf den anderen angreifen. Das geht so lange, bis einer alle versenkt hat.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 20. Februar 2022 von Anatoli Bauer

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