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Stiefvater zum Vatertag gratulieren – Ideen & Tipps

Stiefvater zum Vatertag gratulieren

Die Stieffamilie ist statistisch gesehen der dritthäufigste Familientyp in Deutschland. Das bedeutet, dass auch immer mehr Stiefväter die Rolle des leiblichen Vaters in einer Familie übernehmen. Für viele wird sich dabei die Frage stellen ob und wie sie denn ihrem Stiefvater zum Vatertag gratulieren sollen. Hier werden Ihnen ein paar Tipps und Anregungen geboten, wie sie das am besten anstellen können.

Die Stieffamilie ist statistisch gesehen der dritthäufigste Familientyp in Deutschland. Das bedeutet, dass auch immer mehr Stiefväter die Rolle des leiblichen Vaters in einer Familie übernehmen. Für viele wird sich dabei die Frage stellen ob und wie sie denn ihrem Stiefvater zum Vatertag gratulieren sollen. Hier werden Ihnen ein paar Tipps und Anregungen geboten, wie sie das am besten anstellen können.

Der Vatertag wird in Deutschland traditionell an Christi Himmelfahrt, heuer am 26. Mai, zelebriert. Bei unseren Nachbarn in Österreich, müssen sich die Väter noch bis zum 12. Juni gedulden. Dort wird nämlich altherkömmlich am 2. Sonntag im Juni gefeiert.

Woher kommt der Vatertag?

Der Vatertag hat – wie so viele andere Feiertage auch – seinen Ursprung in Amerika. Eine kurze Reise in die Vergangenheit führt uns ins Jahr 1910. Dort hatte Sonora Louissa Dodd die Idee, ihren Vater zu Ehren eine Art „Vatertag“ ins Leben zu rufen. Ihr Vater William Smart war ein Bürgerkriegsveteran, welcher nach dem Tod seiner Frau alleinerziehender Vater von sechs Kindern wurde. Die Idee fand Anklang, gelangte bis nach Washington und verbreitete sich, teils gemischt mit anderen Traditionen, in der gesamten Welt.

In Deutschland wanderten um 1900 herum an Christi Himmelfahrt zahlreiche Männer durch Berlin und Umgebung und tranken dabei Alkohol. Dies wurde unter Berliner Herrentagspartien bekannt. Dieser Brauch hält sich bis heute vor allem im Norden und Osten Deutschlands. Dabei wird mit einem Bollerwagen voll Bier in der Natur durch die Gegend gezogen und über den Durst getrunken. 1939 wurde der christliche Feiertag Christi Himmelfahrt dann offiziell zum Vatertag ernannt.

Soll man dem eigenen Stiefvater zum Vatertag gratulieren?

Darauf lässt sich pauschal keine Antwort geben. Diese Angelegenheit ist in jedem Fall individuell zu behandeln und Sie selbst müssen das für sich beantworten.

Sie können aber folgende Überlegungen anstellen, die Ihnen diese Frage erleichtern werden:

Sind Ihrem Stiefvater Traditionen wichtig?

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, so können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass eine Gratulation und/oder eine kleine Aufmerksamkeit auf großen Anklang stoßen wird. Ist Ihr Stiefvater eher sentimental, dann liegen Sie mit einem personalisierten Geschenk und eventuell einem Grußtext auf der richtigen Seite.

Glücklicherweise findet man inzwischen unzählige Anbieter für T-Shirts, Tassen, Poster, Bilder, Schlüsselanhänger, etc. für Stief- beziehungsweise Bonusväter.

Haben Sie ein gutes Verhältnis zu Ihrem Stiefvater?

Vielleicht haben Sie gar nicht das Bedürfnis, ihm zu gratulieren, wissen aber, dass er großen Wert darauf legt? In dem Fall sind Sie zu nichts verpflichtet und es ist Ihre Entscheidung, ob und in welchem Ausmaß Sie ihn beglückwünschen, oder etwas schenken möchten.

Möchten Sie ihm zeigen, dass er für Sie eine väterliche Rolle in Ihrem Leben eingenommen hat?

In diesem Fall haben Sie vermutlich ein inniges Verhältnis und möchten ihm dies am Vatertag verdeutlichen.
Überlegen Sie, womit Sie ihm eine große Freude bereiten können. Dies muss nicht zwangsläufig teuer sein. Haben Sie ein gemeinsames Hobby? Eine gemeinsame Leidenschaft? Dann planen Sie einen dazu passenden Ausflug oder ein besonders Erlebnis. Schöne, gemeinsame Erinnerungen in einem Fotoalbum festgehalten, können hier auch ehrliche Freude bereiten.

Man kann auch gemeinsam etwas ganz Neues ausprobieren, sei es sportlicher Natur, ein Tasting, ein kulinarischer oder kultureller Ausflug.

Vielleicht gibt es auch etwas, dass Ihr Stiefvater schon immer ausprobieren wollte, aber nie jemand passenden gefunden hat, der dieses Abenteuer mit ihm bestreitet. Erfüllen Sie ihm vielleicht genau diesen Traum und zeigen Sie ihm, dass Sie gut zugehört haben und er Ihnen wichtig ist.

Manche Stiefväter freuen sich auch über einen Brief, der einfach nur Danke sagt. Stiefvater zu sein, bedeutet eine enorme Herausforderung und ein ehrliches, von Herzen kommendes Danke, gibt Kraft, Mut und Lebensfreude.

Man sollte auch in Betracht ziehen, dass für manche Menschen das Wort „Stiefvater“ eine negative Assoziation hat und in diesem Fall durch ein anderes Wort ersetzt werden kann. Das Wort „Bonuspapa“ hat sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert. Auch hier kommt es auf Ihre persönliche Einschätzung an, was passend ist. Womöglich haben Sie auch bereits eine eigene Umschreibung, mit der sich ihr Stiefvater identifizieren kann und sich wohl fühlt.

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, eine von Herzen kommende Gabe hat noch nie an Aktualität verloren und damit werden Sie immer richtig liegen.

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