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Was ist ein Gigolo? – Bedeutung, Synonyme & Beispiele

  • by Anatoli Bauer
Was ist ein Gigolo

„Du bist ein Gigolo!“ Leicht geht dieser Satz über die Lippen für charismatische Männer, welche charmant die Frauenwelt umgarnen. Doch was steckt hinter einem Gigolo wirklich und woher kommt der Begriff? Der Begriff „Gigolo“ wird mit „Eintänzer“ übersetzt. Letztlich bildhaft dargestellt, handelt es sich um einen Mann, welcher alleine wie ein Tänzer seine Vorzüge und seine persönlichen Anliegen zum Ausdruck bringt. Denn der Duden beschreibt den Gigolo, somit den Eintänzer, als einen Mann, welcher gerne auf Tanzveranstaltungen geht. Durchaus konnte und kann er auf diesem Parkett die ein oder andere Frau in seinen Bann ziehen.

Der etwas andere Mann

Ein Gigolo beschreibt einen Verführer und gar einen männlichen Prostituierten. In den Köpfen ist er smart, gutaussehend und weiß die Frauen zu verführen. Dabei geht es ihm nicht immer um das Geld der Frauen, durchaus benötigt er die Gunst der Frauen förmlich wie ein Elixier der persönlichen Bestätigung des eigenen Sexappeals und Potenz.

Die Ursprünge liegen im Französischen. Durchaus besitzt die Aussprache „Dischigolo“ einen italienischen Touch. Doch die Wege führen diesmal nicht nach Rom. Aus dem Französischen wird der Gigolo über „gigoter“ angeleitet. Gleichlautend mit „herumzappeln“. Somit wäre die Verbindung zum Eintänzer wiederum hergestellt. Denn vor vielen Jahrzehnten waren die Tanzlokale eine willkommene Begegnungsstätte für die verschiedenen Geschlechter.

Die Filmindustrie liebt ihn

Der Gigolo geht durchaus weiter und taucht in die Welt des „Escortservice“ ein. Der „Eintänzer“ stand schon im Mittelpunkt des legendären Films der späten 70er Jahre mit „Saturday Night Fever“. John Travolta trat als verführerischer Gigolo aufs Tanzparkett und trat eine riesige Welle los. Es folgte mit „Grease“ ein weiterer Kassenschlager. Wer tanzen konnte, war klar als Mann im Vorteil.

Die Männer tanzten jedoch nicht immer nur mit den Frauen, sondern boten ihre Liebesdienste an. Dabei dienten die Tanzkünste als Garant, die Frauen um den Finger zu wickeln. Dabei genossen sie es, wenn sie von wohlhabenden Frauen ausgehalten wurden. Der Gigolo war oftmals gleichzeitig ein männlicher Prostituierter. Noch heute sind sie sozusagen die Männer für gewisse Stunden. Richard Gere wurde mit dem Film „Ein Mann für gewisse Stunden“ in den 80er-Jahren weltberühmt. Er bot seine Liebesdienste wohlhabenden Frauen an.

Der Gigolo ist nicht nur der Mann für gewisse Stunden, sondern kann durchaus eine engere Verbindung mit den Damen aufbauen. Er kann sie bei Reisen, Veranstaltungen sowie als Partner in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten. Letztlich sind die Dienste eine Frage des Geldes.

Bleibt seine Strategie ein Geheimnis?

Der Gigolo ist ein Mann der Verführung. Es gibt vielerlei Begrifflichkeiten für den Gigolo. Dabei unterscheidet sich der Professionelle von dem privaten Charmeur. Der Begriff des Gigolos und dessen persönlichen Auslebens ist somit dehnbar. Schon vor Jahrhunderten war der „Casanova“ in aller Munde und beglückte die Damen des Hofes.

Frauen sind dem Gigolo verfallen, wenn sie von Haus aus keine Aufmerksamkeit bekommen. Jede Frau liebt es umworben zu werben. Die verheiratete und vermögende Frau gönnt sich durchaus einen Gigolo, um seelisch wieder auftanken zu können. Selbstverständlich wird der Gigolo in diesem Fall äußerst diskret vorgehen.

Um als Gigolo erfolgreich zu sein, Bedarf es einem sehr gepflegten Äußeren. Er ist sportlich und weiß sich zu benennen. Beherrscht das Einmaleins wie eine Frau zu Umgarnen ist und kennt jeden Knopf, welchen er bei einer Frau zu bedienen hat. Der Weg ist somit frei, für gewisse Stunden. Denn eines ist klar, einen Gigolo hat eine Frau niemals ganz alleine für sich.

Doch so geheimnisvoll wie er erscheinen mag ist er nicht gar nicht, die Strategie ist durchschaubar. Die Frauen verfallen ihm trotzdem. Doch nicht alle, denn Ausnahmen bestätigen stets die Regel.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 8. Dezember 2021 von Anatoli Bauer

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