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Wie kommt der Nikolaus ins Haus – kindergerecht erklärt

Wie kommt der Nikolaus ins Haus

Manchmal stellen Kinder Fragen. Und manchmal sollten diese Fragen beantwortet werden. So beantwortet werden, dass es für Kinder verständlich ist und ihnen keine Angst macht. Denn vieles, was sich Kinder vorstellen, hat mit Übernatürlichem und Fantasievollem zu tun.

Manchmal stellen Kinder Fragen. Und manchmal sollten diese Fragen beantwortet werden. So beantwortet werden, dass es für Kinder verständlich ist und ihnen keine Angst macht. Denn vieles, was sich Kinder vorstellen, hat mit Übernatürlichem und Fantasievollem zu tun.

Der Nikolaus als übernatürliches Wesen

Der Nikolaus verfügt natürlich über besondere Kräfte und deshalb ist ihm kein Weg zu weit und keine Mühe zu groß und keine Tür verschlossen genug, um seine guten Taten zu vollbringen. Er kann geheime und gute Kräfte nutzen, um in ein Haus zu gelangen und dort sein Werk zu tun. Er kann sich klein machen, er kann durch Wände gehen, er kann durch ein Schlüsselloch passen oder durch eine Tür hindurch gleiten. Es ist alles kein Problem für solch ein Wesen. Er will seine Taten vollbringen, Kinder belohnen und beschenken und lässt sich in seiner Wesenhaftigkeit nicht durch etwas aufhalten, was uns Menschen ganz sicher abhalten würde. Anstrengendes mögen wir nicht und durch verschlossene Türen kommen wir nicht durch. Aber wir sind nun mal auch nicht der Nikolaus.

Keine Angst haben

Auf jeden Fall steht fest, dass der Nikolaus zu den guten Wesen gehört und deshalb ist es ihm vor allem möglich, in Häuser zu gelangen. Böse Kreaturen haben es da sehr viel schwerer. Der Nikolaus aber passt durch den Schornstein und durch das Fenster oder kann einfach durch die Wand gehen. Die guten Absichten verleihen ihm seine übernatürlichen Kräfte und diese Kräfte nutzt er, um noch mehr Gutes zu tun, noch mehr Freude zu verbreiten und noch mehr Kinder glücklich zu machen, wie er es immer gemacht hat und wohl immer tun würde. Und so lange wird ihm auch niemals ein Haus wirklich verschlossen bleiben. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass der Nikolaus unverrichteter Dinge wieder abzieht. Sondern er wird einen Weg finden. Er kennt diesen Weg schon und er wird ihn schon gekannt haben, bevor das Haus überhaupt existierte. Der Nikolaus gehört zu den wohl am besten vorbereiteten Wesen in der Welt und weiß, was er tut, weiß, wie er es zu tun hat und ihm ist klar, wie man es zu machen hat. Wie man verschwinden kann, wie man sich die Freude der Kinder sichern kann und wie man das Gute und das Licht hinaus in die Welt tragen kann.

Immer ein Weg

Der Nikolaus ist ein Experte darin, auch in den modernen Zeiten, ohne Kamin, einen Weg zu finden. Er kann Alarmanlagen umgehen, Fallen kennt er schon längst, bevor sie überhaupt gelegt wurden und würde sie auch ohne dies nicht auslösen. Man kann den Nikolaus also nicht fangen oder ihm eine Falle stellen. Und man kann ihn auch nicht aussperren. Er würde es einem nicht übelnehmen, aber es würde nicht gelingen. Und man kann auch nicht wach bleiben und auf ihn lauern, denn er ist vielleicht so klein, das man ihn gar nicht bemerkt. Oder er nimmt einen ganz anderen Weg. Oder war schon da und das Werk seiner Taten ist noch unsichtbar. Niemals kann man sich sicher sein, außer, dass es immer einen Weg für diesen Geist des Guten geben wird. Hier muss man sich wirklich niemals Gedanken machen.

Nie erschrecken

Erzählt man Kindern, wie der Nikolaus ins Haus kommt, dann ist es wichtig, den Kindern keine Angst zu machen. Der Nikolaus soll etwas Gutes sein, worauf sich Kinder freuen können. Und sie sollen auch keine Angst haben, dass dem Nikolaus – der eine große Fangemeinde hat – etwas passieren könnte. Dass man ihn fangen oder aussperren kann. Kinder brauchen solche Fantasiewelten, um ihre Kreativität zu entwickeln und sich in einer Welt, die sie noch nicht begreifen können, sicher zu fühlen und der Nikolaus und andere Wesen der Fantasie helfen dabei, genau diese Anker zu setzen, damit die Kinder zu gesunden Erwachsenen heranwachsen können. Der Nikolaus ist nicht auszusperren oder zu verletzen oder sonst etwas. Und er wird kommen, egal, wie viel Schnee fällt oder wie gut die Alarmanlage ist oder wie dick die Tür ist. Nichts kann ihn aufhalten und das zu wissen kann für Kinder ein Halt sein, eine Gewissheit. Wie ein lieber Gott für die Gläubigen, nur in einem etwas kleineren Maßstab. Aber nichts daran ist schlecht und es ist kein Angstmittel.

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